Montag, 23. Oktober 2017

Tweet zum Tage

Während der Predigt des Hl. Johannes Pauls II auf dem Siegesplatz in Warschau 1979 -in der er sagte, man könne Christus nicht aus dem Leben ausschließen-auch in kommunistischen Staaten nicht, begannen die Gläubigen spontan "Christus vincit" zu singen.

Heute vor 61 Jahren

am 23.Oktober 1956 begann in Ungarn der Aufstand gegen die sowjetische Besatzungsmacht
zum musikalischen Symbol für diesen mutigen Aufstand gegen die Großmacht wurde L.v.Beethovens Egmont-Ouvertüre


        

Marco Tosatti kommentiert Instruktionen einer italienischen Gemeinde zur Kommunion

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae den Flyer mit Instruktionen zum Empfang der Kommunion, den eine norditalienische Gemeinde verteilt hat.
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"EIN FALTBLATT ZUR KOMMUNION. IN DEN MUND? IN DIE HAND? UND WARUM NUR IM STEHEN WIE DIE PFERDE?"

"Ein Freund aus einer Stadt in Norditalien hat mir einen schönen, in seiner Gemeine gedruckte Flyer mit Instruktionen für die Kommunion geschickt. Ich weiß nicht, ob es sich um eine Veröffentlichung der Diözesan oder um eine Initiative auf unterer Ebene handelt.
Unter anderem wird gesagt, daß "die Italienische Kirche seit einigen Jahren den alten Brauch, die Communiuon in die Hand zu empfangen, weitergegeben hat."
Das bedeutet nicht, daß der Brauch der Mundkommunion abgeschafft worden ist. Tatsächlich zieht ein Teil der Gläubigen es vor, sie so empfangen.
Die Handkommunion scheint heute der Geste Jesu beim letzten Abendmahl eher zu entsprechen.
Er brach das Brot und gab es seinen Jüngern, damit sie es essen sollten.
Viel später überwog dann wieder der Gedanke, daß man das eucharistische Brot weder berühren noch kauen durfte. In diesem Sinn ist deshalb die Kommunion in die Hand sprechender und  bedeutender, wenn sie richtig ausgeführt wurde."

Wie Sie wissen, ist der, der das schreibt, weder ein weiser Mann noch ein Gelehrter, der alles akzeptiert, was ihm gesagt wird. Aber trotzdem möchte ich gern einige kleine Bemerkungen dazu machen. Besonders wo gesagt wird, daß man "kein Kreuzeszeichen, keine Verbeugung oder Kniebeuge machen muß, weder vorher noch nachher. Und warum?
Jeder soll diesen Augenblick - der kein banaler Moment ist- auf seine Weise erleben und mir scheint nicht, daß eine Verbeugung - als Zeichen des Respekts- oder eine Kniebeuge, nachdem man die Hostie empfangen hat, oder ein Kreuzeszeichen etwas anderes sind, als der Ausdruck der Bewegung des Herzens gegenüber der Heiligkeit dieses Augenblicks.

In den Instruktionen findet sich kein Hinweis auf den Brauch- der in vielen Ländern noch lebt- die Hostie knieend zu empfangen. Und auch das klingt schlecht für mich, muß ich zugeben.
Auch weil wir in der Körpersprache- die sehr wichtig ist- sehen, daß das Knien ein Zeichen tiefen Respekts ist.
Die Proskinese des orientalischen Christentums, die Stellung der Gläubigen des Islams, die verschiedenen Formen des Kniens in den östlichen Religionen, drücken auch etwas sehr Wahres und Tiefes in der Beziehung mit dem Göttlichen aus. Warum sich berauben und den zentralen Augenblick der Messe und vielleicht der Woche  für die, die glauben, auf eine Geste am Selbstbedienungsbufett reduzieren?


"Europa neu denken" dazu lädt der Vatican ein

Andrea Gagliarducci in Monday in the Vatican
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       "PAPST FRANZISKUS (UND DER VATICAN) DENKEN EUROPA NEU"
"Um bei einer Dialog-Plattform "Europa neu zu denken" und in die Zukunft zu schauen und um zu verstehen, wie Europa neu gedacht werden kann,  werden sich Ende der Woche Parlamentsmitglieder, Bischöfe und Diplomaten im Vatican treffen. Das ist ein wichtiges Ereignis- nicht nur weil Papst Franziskus Schlüsse daraus ziehen wird. Es ist wichtig, über dieses Ereignis hinauszuschauen und zu verstehen, warum die Europäische Kirche so wichtig für die Katholische Kirche ist.

Die Zeiten, in denen Diskussionen über die Christlichen Wurzeln Europas die Schlagzeilen eroberten scheinen weit in der Vergangenheit zu liegen. Zu der Zeit wurde der Entwurf einer europäischen Verfassung diskutiert und die Katholische Kirche bezog Stellung, indem sie das unterstrich, was offensichtlich war: daß die Christliche Kultur Erschafferin von Gemeinschaften ist und die Europäer können beaupten, daß sie nur dank dieser Gemeinschaften, die ein gemeinsames Erbe-bestehend aus Kirchen, Glaube, Erziehung und Liebe zu den Ärmsten und Ausgegrenzten teilen, etwas gemeinsam haben.
An vorderster Front dieses kulturellen Kampfes waren der Hl. Johannes Paul II und Kardinal Joseph Ratzinger. Ein Vortrag, den Letzterer am Vorabend des Todes des polnischen Papstes in Subiaco hielt, stellte fest, daß das eines derr Hauptziele der Kirche war und gewann Ratzinger die Stimmen der letzten unentschlossenen Kardinäle beim Konklave, das ihn zum Papst wählte.

Mehr als 10 Jahre später hat sich alles verändert. Europa ist 60 geworden, aber die europäischen Ziele haben sich von der Kulturdebatte entfernt. Während der letzten Jahre waren Wirtschaft und Politik die Hauptthemen der Diskussion, während die Europäischen Wurzeln und Identitäten der Völker völlig im Dunkeln lagen. Die Säkularisation hat alles eingeebnet, während Religionen in der öffentlichen Arena marginalisiert zu werden scheinen.
Anscheinend hat die Kirche selbst entschieden, anderswohin zu schauen, lieber zu den Plätzen der ersten Evangelisierung als auf die der Neuevangelisierung.
Die Wahl von Papst Franziskus 2013 , also die Wahl eines Papstes aus Argentinien, hat gezeigt, daß das die neue Zugehensweise war.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Correctio "Paternalis" ....eine weitere Revolution des aktuellen Pontifikates? Und ein päpstlicher Brief.

Riccardo Cascioli kommentiert den Brief, den Papst Franziskus La Nuova Bussola Quotidiana geschickt hat - eine "correctio paternalis" für Kardinal Sarahs Interpretation des neuen Motu Proprio -
und ihre möglichen Folgen für das Leben der Kirche.
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  "LITURGIE: "CORRECTIO PATERNALIS" DES PAPSTES AN KARDINAL SARAH"
"Kardinal Sarahs Interpretation des motu proprio "Magnum Principium" ist nicht richtig: Sinn des päpstlichen Dokumentes ist genau der, den Bischofskonferenzen für die liturgischen Übersetzungen diese große Autonomie und dieses Vertrauen zuzugestehen, die Kardinal Sarah gern begrenzen würde.

Das sagt Papst Franziskus selber in einem selbst verfaßen, an den Präfekten der Liturgie-und Sakramenten-Kongregation, Kardinal Sarah, adressierten Brief, den wir hier auf ausdrückliche Bitte des Papstes als Ganzes wiedergeben.
Es ist in der Tat La Nuova Bussola Quotidiana, die am 12. Oktober die Notiz von Kardinal Sarah veröffentlicht hat, die - anhand bereits formulierter Reaktionen - eine korrekte Interpretation des Motu Proprio anbot.

Die Geste des Papstes, der La Nuova Bussola bittet, seinen Brief zu veröffentlichen, nachdem sie den Kommentar von Kardinal Sarah publiziert hatte, ist präzedenzlos.
Und wegen der Fragen zu ihrem Grund, die wir erwähnen werden, sind wir sicherlich geehrt und dankbar für diese Aufmerksamkeit, mit der der Hl. Vater LaNuovaBussolaQuotidiana autorisiert, Gastgeber einer Diskussion zu sein, über Themen, die für das Leben der Kirche fundamental sind und deren Protagonist er gemeinsam mit einigen Kardinälen ist.

Kommen wit zum Thema der Kontroverse: diskutiert werden die Übersetzungen der liturgischen Texte, die in den verschiedenen Ländern im Gebrauch sind aus dem Lateinischen.
Die Übersetzungen (Fassungen und ev. Adaptationen) werden von den verschiedenen Bischofskonferenzen vorbereitet, die anschließend um die Approbation des Hl. Stuhles bitten.
Die Prüfung durch den Hl. Stuhl geschieht mit Hilfe zweier Instrumente: die confirmatio und die recognitio, die das Motu Proprio neu definieren will.

Hier die unterschiedlichen Interpretationen, die es in diesem Stadium gibt:
nach Kardinal Sarah  unterscheiden sich confirmatio und recognitio durch ihre Wirkung (die confirmatio ist nur die Übersetzung der typischen lateinischen Version; die recognitio fügt dem neue Texte und rituelle Veränderungen - offensichtlich nicht substantieller Art - hinzu) aber vom Gesichtspunkt der Verantwortlichkeit des Hl. Stuhls aus gesehen sind es zwei identische Akte.
Also ist in beiden Fällen auch eine detaillierte Analyse des Ganzen möglich und nötig: von neuen Texte, rituellen Modifikationen, Übersetzungen aus dem lateinischen Original.

Die Sorge Kardinal Sarahs als Präfekt der Liturgiekongregation ist offensichtlich:
die Einheit der Kirche auch in der Liturgie zu erhalten und dabei die Autonomie der Bischöfe aller Länder bei der Ausarbeitung der örtlichen Liturgie zu respektieren.

Hl. Johannes Paul II

Heute feiert die Kirche den Tag des Hl. Johannes Pauls II., den 39. Jahrestag seiner Inauguration
Es lohnt sich an diesem Tag noch einmal die Ansprache des Heiligen zu Beginn seines Pontifikates zu lesen. Hier geht´s zum Gesamtext in deutscher Übersetzung:  klicken


                                      ANSPRACHE VON JOHANNES PAUL II. 
AM BEGINN DES PONTIFIKATS
Sonntag, 22. Oktober 1978
»Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes« (Mt 16,16).
Diese Worte hat Simon, der Sohn des Jona, in der Gegend von Cäsarea Philippi ausgerufen. Ja, er hat sie in seiner eigenen Sprache formuliert, aus einer tiefen, lebendigen und bewußten Überzeugung — und doch haben sie nicht in ihm ihre Quelle, ihren Ursprung, »… denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel« (Mt 16,17). Das waren Worte des Glaubens.
Sie bezeichnen den Anfang der Sendung Petri in der Heilsgeschichte, in der Geschichte des Gottesvolkes. Damit, beginnend mit diesem Glaubensbekenntnis, sollte die Geschichte unserer Erlösung und die des Gottesvolkes eine neue Dimension erhalten: die Entfaltung der historischen Dimension der Kirche. (...)

2. Heute und an dieser Stelle müssen wir dieselben Worte von neuem aussprechen und hören: »Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes.«


"Ja, liebe Brüder, Söhne und Töchter, auf diese Worte kommt es an! 
(....)
– Ihr alle, die ihr schon das unschätzbare Glück des Glaubens habt, 
– ihr alle, die ihr Gott noch sucht, 
– und auch ihr, die ihr von Zweifeln geplagt seid: 
nehmt noch einmal — heute und an dieser Stelle — jene Worte in euch auf, die Petrus ausgerufen hat. Diese Worte enthalten den Glauben der Kirche. In ihnen ist die neue Wahrheit, ja sogar die letzte und endgültige Wahrheit vom Menschen enthalten: Sohn des lebendigen Gottes. »Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!«
(...)

Die Ansprache endet mit dem Satz: " Helft mir, daß ich euch zu dienen vermag! Amen."

Quelle La Santa Sede, LEV
     

Die Correctio Filialis und ihre Folgen Up-date


Up-date: Wie die Universität Benedikt XVI Heiligenkreuz mitteilte, ist Professor Stark nicht entlassen worden.
hier geht´s zum Original der Narchricht:   klicken

"21. Okt. 2017: Noch eine Klarstellung"

"Die von einer Website verbreitete Nachricht, dass es – nach der unten veröffentlichten Klarstellung zu einem Gastprofessor – „Verwirrung im Stift Heiligenkreuz“ gäbe oder „dieser Gastprofessorentlassen worden sei“, ist schlichtweg falsch. Die kanonische Entlassung eines Professors fällt in die Kompetenz jener Einrichtung, an der er hauptamtlich lehrt. Es handelt sich um frei erfundene Fake-News, die selbst von einem hohen Grad von Verwirrung zeugen oder diese vielleicht sogar kirchenspalterisch hervorrufen wollen."
+ Abt Dr. Maximilian Heim OCist
Rektor Prof. P. Dr. Karl Wallner OCist


Anläßlich der Entlassung eines Unterzeichners der "Correctio filialis" schaut Steve Skojec bei OnePeterFive etwas genauer hin.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE VERFOLGUNG DER RECHTGLÄUBIGKEIT GEHT WEITER"

"Wir finden es auch hart" sagt Amoris Laetitia (37) "den Gewissen der Gläubigen Platz einzuräumen, die oft so gut sie können -innerhalb ihrer Grenzen-auf das Evangelium antworten und in komplexen Situationen ihre Unterscheidung treffen können."

Es ist in der Tat seltsam- daß unter endlosen kirchlichen Diskussionen  über "Barmherzigkeit" "Dialog" und dem Beharren darauf, daß wir kritische moralische Entscheidungen treffen können und sollten, jetzt die Einschränkungen der akademischen Freiheit zunehmend gegenüber derartigen Äußerungen des Gewissens immer größer werden.
Soll heißen, Restriktionen, die bei gut ausgebildeten, orthodoxewn Gelehrten angewandt werden, die- durch ihr Gewissen angetrieben- ihre Stimme gegen thologische Entwicklungen in der Kirche erheben, die sie beunruhigend finden.

Als der geschätzte Österreichische Philosoph Josef Seifert einen Artikel schrieb, in dem er die schädlichen logischen Konsequenzen für die Morallehre der Kirche zur Diskussion stellle, die -wie er glaubte- eine Folge von Amoris Laetitia sein würden, war die Antwort, die er von seinem Erzbischof Don Javier Martínez bekam, prompt und unbarmherzig.
Er wurde zum sofortigen Rücktritt vom Dietrich-von-Hildebrandt-Lehrstuhl bei der Internationalen Akademie für Philosophie in Granada, einem Posten, der für ihn  geschaffen worden war, gezwungen- ohne auch nur soviel wie ein persönliches Gespräch über diese Entscheidung.
In einem Artikel in First Things mit dem Titel: "Die Verfolgung der Orthodoxie"  berichtete Seifert, daß diese Disziplinierungs-Aktion ihm nie direkt mitgeteilt wurde sondern durch einige Hinweise in e-mails und Telefongesprächen und durch eine Gehaltsabrechnung."
Die Gehaltsabrechnung -sagte Seifert- war am selben Tag datiert wie die Pressemitteilung an die Welt.
"Wegen der ungeheuren Traurigkeit der Diözese" über seinen Artikel und beschuldigt -ohne jede Rechtfertigung- daß er die "Einheit der Katholischen Kirche geschädigt habe", "den Glauben der Gläubigen verwirrt" und schließlich "die Autorität des Papstes unterminiert" und "der Welt mehr gedient habe als der Kirche habe."

War es das, was in Amoris Laetitia (60) gemeint war, als der Papst vom "Blick Jesu" sprach und "wie Er auf die Frauen und Männer blickte, denen er [sic] mit Liebe und Zärtlichkeit begegnete, und ihre Schritte in Wahrheit, Geduld und Barmherzigkeit begleitetete, als er [sic] die Gebote des Königreiches Gottes verkündete."?

Es scheint nicht so.

Bischof Athanasius Schneider -sagte in einem Interview mit Dr. Maike Hickson für OnePeterFive- daß "die Strafmaßnahmen gegen Professor Seifert durch einen kirchlichen Amtsträger nicht nur ungerecht ist, sondern letztendlich eine Flucht vor der Wahrheit bedeutet."
Schneider war nicht allein mit seiner Kritik.
In kurzer Zeit häuften sich Statements von Katholischen Gelehrten, die diesen Schritt bemängelten.


Samstag, 21. Oktober 2017

Es wird mal wieder Zeit für europäische Tradition.....

Mit einem Ausblick auf das Jüngste Gericht in Händels "Messias" : "The trumpet shall sound...and the dead shall be raised"

         

Schöne neue Bilder aus Rom

Freuen wir uns, dass es unserem Papst em Benedikt so gut geht ... und lassen wir nicht nach im Gebet für ihn ... Senden wir ihm Kraft durch unser Gebet:

Historisches

Besuch Papst Benedikts XVI am 19.10.2006 in Verona- anläßlich des IV. Nationalen Konvents der Italienischen Kirche

            

Sandro Magister und eine Art Ein-Mann-Correctio, Fortsetzung...

Fortsetzung:  klicken

"Deshalb überließ Gott sie den schändlichsten Leidenschaften. Ihre Fauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen. Ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde füreinander. Männer trieben Unzucht mit Männern und empfingen so den gebührende Strafe für ihre Verirrung. Und weil es verschmähten, Gott in der Erkenntnis festzuhalten, überließ Gott sie einer verworfenen Gesinnung, so daß sie taten, was nicht recht ist und nun voll sind von jeglicher Art von Ungerechtigkeit, Übel, Gier, Bosheit; voller Neid, Mordlust,Streitsucht, Hinterlist und Niedertracht. Sie sind Schwätzer, Klatschbasen, Gottesfeinde, Frevler, Stolze.Prahler, erfinderisch im Bösen. ungehorsam gegenüber den Eltern unvernünftig,treulos, lieblos und erbarmungslos.
Obwohl sie Gottes Satzung kennen, , daß alle, die dergeichen tun, den Tod verdienen, sie es nicht nur selbst tun, sondern sauch noch denen Beifall spenden, die so handeln." (Römer 1, 26-32)

Darüber hinaus nimmt sich Papst Franziskus manchmal die Freiheit, die Worte der Hl. Schrift nach seinem Gechmack umzuschreiben.

Z.B. in der Morgenpredigt in Santa Marta am 4.September 2014 als der Papst an einem bestimmten Punkt dem Hl. Paulus folgende "skandalösen Worte " zuschrieb: "Ich brüste mich nur meiner Sünden" Und schloß damit, die anwesenden Gläubigen aufzufordern, sich ihrer eigenen Sünden "zu rühmen", weil die ihnen von Jesus vom Kreuz herab vergeben worden sind.

In keinem der Paulus-Briefe kann man eine solche Formulierung finden. Der Apostel sagt statt dessen von sich selbst; "Wenn schon gerühmt werden muß,es nötig ist, will ich mich meiner Schwachheit rühmen." (2 Korinther 11:30) nachdem er alle Härten seines Lebens aufgezählt hat- die Gefangenschaft, Geißelung, den Schiffbrüche.

Oder: "Ich will mich nicht rühmen, es sei denn meiner Schwachheiten" (2 Korinther, 12: 5) . Oder wieder: "Er sagte zu mir: es genügt dir meine Gnade, denn die Kraft wird in der Schwachheit vollendet. Ich will mich also viel lieber meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi in mir Wohnung nimmt-" 2 Korinther 12:9) mit mehreren Bezügen zu den Skandalen, Verfolgungen und der Qual, die er erlitten hat. 

Auf das Jüngste Gericht zurückkommend hat Papst Benedikt XVI auch zugestanden, daß "in der modernen Zeit die Idee des Jüngsten Gerichts in den Hintergrund verblaßt ist."

Aber in der Enzyklika "Spe Salvi" die er ganz selber geschrieben hat, bestätigte er kraftvoll, daß das letzte Gericht "ein ausschlaggebendes Bild der Hoffnung" ist. Es ist ein Bild, daß zu Veranwtortung aufruft, weil "Gnade nicht Gerechtigkeit ausschließen kann" sondern im Gegenteil "die Frage der Gerechtigkeit stellt das essentielle Argument - oder jedenfalls das stärkste Argument für den Glauben an das ewige Leben dar." weil " durch die Unmöglichkeit, daß die Ungerechtigkeit der Geschichte das letzte Wort haben sollte, die Notwendigkeit, daß Christus zurückkommt und für neues Leben völlig überzeugend wird,"

Und wieder:
"Gnade macht das Falsche nicht richtig, Sie ist kein Schwamm, die alles wegwischt, so daß was immer jemand auf der Erde getan hat, gleichwertig endet. Dostojewski hatte Recht in seinem Roman "Die Brüder Karamasow", gegen diese Art Himmel und diese Art Gnade zu protestieren.
Übeltäter sitze am Ende nicht am Tisch des ewigen Mahls neben ihren Opfern- ohne Unterschied , als ob nichts passiert wäre."

Quelle: Settimo Cielo, S. Magister

Father Hunwicke: Nachrichten von Martha und anderen Unterzeichnern der correctio correctionis

Martha? Father Hunwicke spricht hier u.a. ironisch über die exkommunizierte Martha Heizer von Wi-si-Ki, die zu den Unterzeichnern der gegen die Correctio Filialis gerichtete Papst-Laudatio gehört.
Hier geht´s zum Original bei liturgicalnotes: klicken

                          "KORREKTUR DER CORRECTIO"
"Exzellente Nachrichten für Sie! Es gibt jetzt einen pro-Bergoglio-Gegenangriff gegen die Correctio Filialis. Geht hin und lest; geht hin und genießt! Es ist wichtig, daß Journalisten und das Internet unsere Correctio nicht vergessen.

Ganz unter uns...und ganz nur innerhalb dieser Mauern...der  Gegenangriff wurde in den echoreichen Marmorhallen des Correctio-Sekretariates ausgedacht, als Desinformationswerkzeug , um unsere Correctio Filialis in den Nachrichten zu halten.  Geben Sie das auf keinen Fallen weiter, es ist top secret. Ich weiß, daß ich mich auf Sie verlassen kann.

Wir hatten keine Mühe, Unterschriften für die Correctio Correctionis zu sammeln!
Aus irgendeinem Grund scheint Angst vor Repressionen niemanden davon abzuhalten, ein pro-Bergoglio-Manifest zu unterschreiben!
Unter den Unterzeichnern, die wir uns sicherten, ist der Master of Campion Hall (Jesuit) dieser Universität. Ich wußte, daß er dafür bereit  sein würde, weil er Autor eines pro-Bergoglio-Dokumentes war, das mit dem Wort VERTRAULICH geschmückt- früher in diesem Jahr zumindest in einer englischen Diözese zirkulierte. Ich bekam eine Kopie, die- soweit ich mich erinnere- von einem Lastwagen gefallen war.

Unser größter coup war ein viel interessanterer Unterzeichner.
Martha Heizer, Leiterin des österreichischen Zweiges von "Wir sind Kirche". Martha gehört einer sehr elitären Gruppe an: zu denen, die exkommuniziert wurden-in und von diesem Pontifikat...ja, sogar unter dem Regime der Barmherzigkeit gibt es Exkommunikationen!!

Warum wurden Martha und ihr Mann 2014 exkommuniziert? Wegen des kanonischen Vergehens das Euchristische Sakrament simuliert zu haben.  Das Paar war Gastgeber priesterloser Messen in seinem eigenen Haus.
Ergo Kanon 1378? Rigide aber gerecht!


Freitag, 20. Oktober 2017

Fundstück


"Papst-Bruder Georg Ratzinger : "Benedikt geht es gut."

Das berichtet die Intenetzeitung "idowa"   klicken
Der Bericht beginnt so:

"Papst-Bruder Georg Ratzinger hat Berichte zurückgewiesen, wonach Benedikt XVI. schwer erkrankt sei. "Meinem Bruder geht es gut", sagte der 93-Jährige am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Regensburg. Zwar bereite dem emeritierten Papst das Gehen zunehmend Probleme. "Auch das Lesen fällt ihm schwerer." Die Einschränkungen seien aber allein auf das hohe Alter seines Bruders zurückzuführen, erläuterte Ratzinger. Geistig sei der einstige Papst voll auf der Höhe".

Sandro Magister und eine Art EIn-Mann-Correctio

Heute veröffentlicht  Sandro Magister eine Art Ein-Mann-Correctio gegen die Art, mit der Papst Franziskus biblische Texte so kürzt, das ihre Bedeutung sich grundlegend ändert oder ganz verloren geht, Hier geht´s zum Original bei Settimo Cielo:  klicken

    "ENDE DER WELT-UPDATE. DIE "LETZTEN DINGE" NACH FRANZISKUS"

"In der wichtigen Zeitung "La Repubblicca", deren Gründer Eugenio Scalfari unbestritten eine Autorität des säkularen Denkens in Italien ist, kam am 9. Oktober auf das zurück, was er er als eine "Revolution" dieses Pontifikates ansieht und sprach mit den folgenden Worten, die aus seinen häufigen Gesprächen mit ihm stammen, über Kommentare von Franziskus.

"Papst Franziskus hat die Orte abgeschafft, in die die Seelen nach dem Tod angeblich gingen: Hölle, Fegefeuer, Himmel. Der Gedanke, den er verfolgt, ist daß Seelen, die vom Bösen beherrscht werden und nicht bereuen, aufhören zu existieren, während jene, die vom Bösen erlöst sind, in die Seligkeit gebracht werden-um Gott zu betrachten."

Unmittelbar darauf bemerkt er:
"Das Jüngste Gericht, das es in der Tradition der Kirche gibt, ist deshalb bedeutungslos geworden. Es bleibt ein bloßer Vorwand, der zu wunderbaren Gemälden in der Kunstgeschichte geführt hat. Zu nichts anderem."

Es ist ernstlich zu bezweifeln, daß Papst Franziskus die "letzten Dinge" mit den Worten loswerden will, die Scalfari beschreibt.

Aber es gibt in seinen Predigten etwas, das dazu neigt, das Jüngste Gericht und das gegenteilige Schicksal der Gesegneten und der Verdammten zu überschatten.

Bei der Generalaudienz am Mittwoch, 11.Oktober auf dem Petersplatz  sagte Franziskus, daß man ein solches Gericht nicht fürchten müsse, weil "am Ende unserer Geschichte ein barmherziger Jesus ist" und deshalb "alles gerettet werden wird. Alles."

Im an die beim Hl. Stuhl akkreditierten Journalisten verteilten Text wurde diese letzte Wort "alles" fett gedruckt.

Bei einer anderen Generalaudienz vor einigen Monaten, am Mittwoch den 23. August, bot Franziskus ein Bild vom Ende der Geschichte an, ein Bild, das voll und ganz und ausschließlich tröstlich ist:das eines riesigen Zeltes, in dem Gott die gesamte Menschheit begrüßt, um dort mit ihr für immer zu verweilen."

Ein Bild, das nicht von ihm stammt, sondern dem 21. Kapitel der Offenbarung entnommen ist, dessen folgende Worte Jesu zu zitieren, Franziskus sorgfältig vermied:

" Der Sieger wird diese Gaben erben und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein. Aber die Feigen, Ungläubigen, Verkommenen, Mörder, Unkeuschen, Zauberer, Götzenanbeter und Betrüger jeder Art- sie werden in einem brennenden See aus Feuer und Schwefel sein, der der zweite Tod ist."


M.Tosatti fragt: Droht den polnischen Bischöfen wg. "Amoris Laetitia" ein Pogrom?

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae die aktuelle Gemengelage zwischen den Polnischen Bischöfen, Amoris Laetitia, dem nicht so sanftmütigen Papst, und der Atmosphäre im Vatican.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE POLNISCHE KIRCHE WEGEN AMORIS LAETITIA UNTER DRUCK. PAPST UND SANFTMUT; KAFKA UND DER VATICAN"

"Die polnische Kirche steht unter Druck. Nicht wegen der Lügen, die unsere Mainstream-Zeitungen über den Rosenkranz an den Grenzen erzählen usw., man weiß, daß die regierende Partei und ihr Amt für Religiöse Angelegenheiten- sprich CEI- maximal interessiert ist -und vielleicht nicht nur geistlich-  am Problem Immigration-Invasion interessiert ist.
Und das sind Zeitungen, die für eine gewissen Input empfänglich sind.
Nein, die polnische Kirche bezahlt noch einmal- wie es in ihrer Geschichte auf dramatische und blutige Weise schon früher geschah- für ihre Treue zum Lehramt der Kirche. Dem Lehramt aller Zeiten.

In den vergangenen Tagen ist in La Nuova Bussola Quotidiana ein Artikel zur Approbierung der Leitlinien der Polnischen Bischofskonferenz (KEP) zum Thema Familie und wiederverheiratete Geschiedene erschienen. Die wurden von Nationalen Zentrum für die Familienpastoral der KEP vorbereitet und sind deshalb kein Dokument, das vom Mars gekommen ist.

An dieses Schreiben ist eine Notiz angefügt, über einen Schritt des Nuntius in Warschau, Erzbischof Salvatore Pennacchio bei der KEP, der die Veröffentlichung des Textes verhindern sollte.
Des Textes, der die Lehre der Kirche aller Zeiten bekräftigt, die auf den Worten Jesu im Evangelium basiert, daß es keine aktives Eheleben mit sexueller Beziehung für einen Menschen geben kann, dessen erste Ehe noch gültig ist. Es gibt keine "katholische Scheidung".

Tatsächlich hat die KEP es noch nicht ratifiziert. Aber der Text ist veröffentlicht worden. Und das hat- wie es aussieht- einen der nicht unbekannten und nicht unüblichen Wutanfälle des regierenden Pontifex ausgelöst.
Es gibt keine offizielle Nachricht, aber die Indiskretionen die es hierzu gab stammen aus einer optimalen (lokalen) Quelle. Der Nuntius hat sich- sagen wir es so- für die Frage interessiert und soll in einer Unterredung mit dem polnischen Primas, zu der er ihn in die Nuntiatur bestellte, das "Quos ego...."des Papstes angedeutet haben.