Montag, 29. Februar 2016

"Lügenpresse" oder wenn ein Lügner den anderen prämiert

Der-nun sagen wir es milde- auf falsch verstandenen "Fakten" beruhende Hollywood-Film "Spotlight", in dem die Katholische Kirche als eine Art Mafia abgebildet wird, hat den Oscar für den "besten Film" gewonnen. Damit hat eine Geschichte ihr würdiges Ende gefunden die man auch als Beweise dafür nehmen könnte, daß das Unwort des Vorjahres Lügenpresse doch nicht ganz so zu Unrecht in Umlauf kam. Ein Titel, den sich mancher Journalist redlich verdient hat.

Als der vor allem in mainstream-Medien international hochgelobte Film "Spotlight" zuerst besprochen wurde, ahnte man schon was kommen würde, ein alter Mißbrauchsfall wird als zeitgenössisch angesehen und die Entrüstung und Empörung über den damaligen Umgang mit dem Verbrechen als Kampfmittel gegen die Kirche, die der eigenen relativistischen Ideologie im Wege ist, instrumentalisiert werden.
Und genau so ist es gekommen.
Vorige Woche auf 3-Sat bei der Vorstellung des Films die klare Lüge: "es hat sich nichts geändert" sowohl -wie insinuiert wird-am massenhaften sexuellen Mißbrauch von Jugendlichen durch katholische Geistliche als auch im Umgang der Kirche damit, obwohl selbst-zumindest ehrliche-Kirchenfeinde zugeben müssten, daß sich sehr wohl etwas geändert hat.
Doch nun zur Geschichte von "Spotlight"
David F.Pierre richtet in seinem neuen Buch: "Sünden der Presse: die unerzählte Geschichte der Berichterstattung des Boston Globe über sexuellen Mißbrauch in der Katholischen Kirche" das Spotlight auf die Lügen des Boston Globe, die Zeitung, die 2002 für ihre Berichterstattung über einen Mißbrauchsfall in der Katholischen Kirche mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde.
Pater Gordon MaCrae hat seinen Text bei "These Stone Walls" gepostet : klicken
                     
                        "SPOTLIGHT AUF DEN SPIN : DIE SÜNDEN DER PRESSE"

Der Zuschauer möge sich vorsehen!
Im November hat Hollywood einen Film namens "Spotlight" mit Trompetenstößen angekündigt,  der versucht, den Pulitzer-Preisgewinn des Boston Globe für seine Reportage über eine katholische Mißbrauchsgeschichte zu dramatisieren.

Stellen Sie sich "All the President´s Men" von 1976 vor, nur daß in Spotlight die Washington Post durch den Boston Globe ersetzt wurde  und die Rolle des Bad Guy nicht Richard Nixon inne hat, sondern Kardinal Bernard Law.
Aber wie fast alles aus Hollywood ähnelt Spotlight eher dem Wizard von Oz als irgendetwas fairem und genauen.
Wie ich in meinem neuen Buch darstelle, kann man sich kein bigotteres und heuchlerischeres Blatt vorstellen als den Boston Globe, wenn er über den sexuellen Mißbrauch in der katholischen Kirche berichtet.

Was der Papst Leo für superwichtig hielt

Ich habe gerade ein bisschen im neuesten Buch von Zander "Zanderfilets" herumgelesen und kann es nur jedem empfehlen. Es geht um Religionsgeschichte quer durch die Jahrtausende.
Unter anderem geht es auch um den von den technischen Entdeckungen begeisterten Papst Leo XIII, der als erster auf die Idee kam, die Energie eines Springbrunnens für die Beleuchtung der päpstlichen Gemächer zu verwenden. Dazu hat er im Jahre des Herrn 1903, vor knienden Technikern über Radio zu seinen Schäfchen in aller Welt gesprochen, dazu hat er keine langen Reden gehalten, sondern das Ave Maria gebetet.



 und weil wir ja alle mittlerweile, was Audioaufnahmen 113 Jahre weiter sind, hier noch eine sehr schöne gesungene Version

Sonntag, 28. Februar 2016

28. Februar 2013: Der Tag, als die Welt aus den Fugen geriet.



Das Video hat den typisch deutschen Originalton - inzwischen kann man aber doch auch feststellen, dass auch so manchem deutschen Qualitätsjournalisten die Schadenfreude mindestens im Hals stecken geblieben ist.

28. 2. 2013: Der letzte päpstliche Segen in Castel Gandolfo

28.2.2013: Der wohl berühmteste Hubschrauberflug der Welt

Christus Vincit ! Hommage an Benedetto XVI

       


            

          Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat!  im Dom zu Regensburg am 12.9.2006

Samstag, 27. Februar 2016

27. Februar 2013: Man muss dabei gewesen sein!

Zum Genießen und Erinnern:
Die komplette Generalaudienz vom 27. Februar 2012.




Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem der O-Ton der Phoenix-Reporter, die diese Generalaudienz kommentierten und sich natürlich schon Gedanken über den Nachfolger machen.
Da fällt dann schon der eine oder andere Name, aber der, der's dann geworden ist, wird nicht nicht genannt. Hätte damals keiner gedacht, dass ein Mann, der die 70er wieder in die Kirche zurückbringen würde, einmal auf dem Papstthron sitzen würde. Und vor allem, wie viele dann auch wieder ganz beflissen diesen Weg in die Zeit vor 40 Jahren wieder mitgegangen sind. Inzwischen sind ja viele etwas verhaltener geworden in ihrem Jubel ....

Der etwas andere Nachruf auf Umberto Eco, einen subtilen Verächter des Mittelalters....

von einem, der es beurteilen kann: Roberto De Mattei. Diesen speziellen Nachruf hat er bei "corrispondenza romana" veröffentlicht.  Er unterscheidet sich deutlich von den eher indifferent-lobenden Nachrufen aus deutschsprachigen Landen, besonders natürlich von denen der postchristlichen Kultur, denen schlicht die Kenntnisse fehlen, um die Nuancen und Details der Aussagen Ecos zu Religion im Allgemeinen und zum Katholizismus im Besonderen zu erkennen und zu verstehen und denen ob des hohen Bildungsgrades Ecos als Pisa-Geschädigten vor Staunen "die Spucke wegblieb" und sie ad hoc in Ehrfurcht erstarren ließ, dazu kam noch der übliche Bonus für die richtige politische Vorliebe- den Salon-Marxismus,
Das ist bei Roberto De Mattei natürlich ganz anders, lesen wir also, was er schreibt.
Hier geht´s zum Original, das wir bei rorate caeli gefunden haben : klicken

"DER WAHRE UMBERTO ECO: WIE EIN TIEF KATHOLISCHER JUNGER MANN EIN APOSTEL DES ANTIKATHOLIZISMUS WURDE"
                               Umberto Eco, die traurige Parabel eines Nominalisten

"Am 23. Februar 2016 hatte der Schriftsteller Umberto Eco, der am 19. Februar im Alter von 84 Jahren gestorben war, sein "nicht-religiöses" Begräbnis. Eco war eines der schlimmsten Produkte der Kultur Italiens/Turins des 20. Jahrhunderts.

Die Schule von Turin, die von Augusto Del Noce gut beschrieben wird, ging vom Idealismus zum Illuministisch-Marxistischen über, wobei sie das Antikatholische als immanente Essenz beibehielt, Dank des Einflusses von Antonio Gramsci (1807-1937) und Piero Gobetti ( 1901-1925).

Umberto Eco, 1932 in Alexandria geboren, war mit 16 Jahren ein Führer der Actuion Catholique in der Diözese, wie er selbst enthüllte, nicht nur ein Aktivist, sondern einer der täglich die Kommunion empfing.
Er nahm 1948 an der Wahlkampagne teil, bei der er Plakate aufhängte und antikommunistische Flugblätter verteilte.
Er arbeitete dann mit der Präsidentschaft der Action Catholique in Rom zusammen, während er an der Universität von Turin studierte, wo er 1954 mit einer These zur Ästhetik bei Thomas von Aquin promovierte. Danach veröffentlichte er sein einziges Buch, das lesenswert war (Die Ästhetik beim Hl. Thomas ).
1954 verließ er auch den katholischen Glauben.

Wie kam es zu dieser Apostasie? Sicher war sie begründet, überzeugt und endgültig. Eco sagte, er habe den Glauben verloren, als er Thomas von Aquin las. Aber wie dem auch sei- seinen Glauben verliert man nicht, man verwirft ihn und am Anfang seiner Entfremdung von der Wahrheit steht nicht Thomas von Aquin sondern der philosophische Nominalismus, eine dekadente und deformierte Interpretation der Lehre des Hl. Thomas.

27. Februar 2013: Man muss dabei gewesen sein!

Der letzte, der bei Benedikt eine Privataudienz erhielt, war der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer. Er konnte nach der Generalaudienz noch kurz mit ihm sprechen ...

Und - es fällt auf: Die bayerischen Fahnen sind seit diesem Tag vom Petersplatz verschwunden, hin und wieder sieht man noch mal eine Deutschland-Flagge.
Die Besucherzahlen aus dem deutschsprachigen Raum sind mächtig ausgedünnt.
Manchmal hört man noch mal was von der einen oder anderen Pilgergruppe, die vor Beginn der Audienz genannt wird ... aber die lange Liste gehört auf jeden Fall der Vergangenheit an.



9. Tag der Novene für den emeritierten Papst Benedikt XVI - So wichtig in diesen Tagen.


NEUNTER TAG
27 Februar

HEILIGER ROSENKRANZ - Schmerzhafte Mysterien

Aus dem Gebet der Heiligen Frau von Fatima (12 Mai 2010)

Maria, unsere Herrin
und Mutter aller Männer und Frauen,
hier bin ich, ein Sohn,
der seine Mutter besucht
in Begleitung einer Schar
von Brüdern und Schwestern.
Als Nachfolger Petri,
dem die Sendung anvertraut wurde,
in der Kirche Christi
den Vorsitz in der Liebe zu führen
und alle im Glauben
und in der Hoffnung zu stärken,
will ich zu deinem Unbefleckten Herzen
die Freuden und Hoffnungen,
die Schwierigkeiten und Leiden
eines jeden dieser deiner Kinder
bringen,
die hier in der Cova da Iria zugegen sind
oder uns aus der Ferne begleiten.
O liebenswerte Mutter,
du kennst jeden bei seinem Namen,
kennst sein Gesicht und seine Geschichte,
du hast alle lieb in mütterlicher Güte,
die vom Herzen Gottes selbst kommt,
der die Liebe ist.
Alle vertraue ich dir an und weihe sie dir,
heilige Maria,
Mutter Gottes und unsere Mutter.


Gebet
Maria, Mutter der Kirche und Königin der Apostel wenn Er diesen langen Weg beenden wird gewähre deinem Diener Benedikt den ewigen himmlischen Segen zu genießen und den Herrn unseren Gott mit den Engeln und Heiligen zu loben, den Herrn der Kirche und der Geschichte, Der lebt und herrscht von Ewigkeit zu
Ewigkeit. Amen.

Die gesamten Texte der Novene kann man in vielen Sprachen auch als pdf bei "Vigna del Signore" herunterladen. 


27. Februar 2013: Man muss dabei gewesen sein!

Wer hätte damals gedacht, dass wir die letzte große Katechese innerhalb von Jahren hören würden?

Hätte man vermuten können, dass sich an der Tradition der Generalaudienzen soviel ändern würde?
Dass das Niveau derart absinken könnte?



Hier nochmal die deutsche Ansprache aus der Zuschauerperspektive:




27. Februar 2013: Man muss dabei gewesen sein!

Was für eine großartige Stimmung auf dem Petersplatz! Es passte alles und fast 300.000 Menschen erlebten ihre letzte Begegnung mit Papst Benedikt:



27. Februar 2013: Man muss dabei gewesen sein!

Was war das im Vorfeld für ein Chaos! Dichter Schneefall in München, zwei Stunden Verspätung und dann die Ungewissheit, Karten zu bekommen.

Aber als wir dann am 27.2.2013 auf dem Petersplatz ankamen,

konnten wir das erleben:



Gläubiges Dasein, Eine Buchempfehlung, wobei man gar nicht viel lesen muss,

Vorhin habe ich mal wider angefangen aufzuräumen und dabei ist mir eines meiner vielen Bücher,  das sich um Gott und die  Menschen dreht, in die Finger gefallen, welches ich jedem wirklich wärmstens empfehlen kann.
Zu dem Thema sind ja bekanntlich ganze Bibliotheken geschrieben worden und werden weiterhin geschrieben, ohne dass man damit zu einem Ende oder einer abschließenden Beurteilung der Personen käme.
Das ist übrigens so originell wieder nicht, stellt schon Kohelet, in dem manche Exegeten den König Salomo sehen, fest:
 Im Übrigen, mein Sohn, lass dich warnen! Es nimmt kein Ende mit dem vielen Bücherschreiben und viel Studieren ermüdet den Leib.
Hast du alles gehört, so lautet der Schluss: Fürchte Gott und achte auf seine Gebote! Das allein hat jeder Mensch nötig.
Denn Gott wird jedes Tun vor das Gericht bringen, das über alles Verborgene urteilt, es sei gut oder böse.  

Ähnlich einfach bringt Romano Guardini, die Frage nach dem Wesen des Menschen,  auf den Punkt und zwar in dem er seinem Essay, über den Menschen und was dieser sei, und was man von ihm sagen könne,  den Titel gab:

"Den Menschen erkennt nur wer von Gott weiß"

Ich finde immer, der Titel sagt alles aus, so dass man sich das Essay durchaus schenken kann.
In der alten Taschenbuchausgabe, die mir beim Aufräumen in die Finger gefallen ist, findet sich noch ein zweites Essay in dem es Guardini um die alte Frage geht "Was soll ich auf dieser Welt???" und er beantwortet auch diese Frage schon im Titel, der da lautet "Die Annahme seiner selbst"

Freitag, 26. Februar 2016

Fundstück

Anläßlich der 10 Jahre "Deus caritas est" eine Hommage von Papst Franziskus für Papst em. Benedikt XVI
Gefunden haben wir es durch La Vigna Del Signore bei FarodiRoma.
Hier geht´s zum Original: klicken

               "HOMMAGE VON PAPST FRANZISKUS FÜR PAPST BENEDIKT"

"Wie wünsche ich mir, daß in jeder Kirche, jeder Institution, bei jeder Aktivität verkündet wird, daß Gott den Menschen liebt" das hat Papst Franziskus ausgerufen, als er anläßlich der 10 Jahre "Deus caritas est" sprach, der ersten Enzyklika seines Vorgängers Benedikt XVI,  der mit diesem Dokument definitiv den "Ast der Caritas" auf jeder Ebene der Katholischen Kirche veredelt hat.
"Die Enzyklika "Deus caritas est" hat die Frische ihrer Botschaft behalten, mit der sie die immer aktuelle Perspektive des Weges der Kirche zeigt. Und wir sind um so mehr wahre Christen, je mehr wir in diesem Geist leben", hat der Papst hinzugefügt und unterstrichen, daß die "erste Enzyklika von Papst Benedikt ein Thema behandelt, das erlaubt die gesamte Geschichte der Kirche neu zu durchlaufen und auch die
Geschichte der christlichen Liebe, eine Geschichte der von Gott empfangenen Liebe, die in die Welt getragen werden soll."

Nach Franziskus ist diese empfangene und geschenkte Liebe der Dreh-und-Angelpunkt der Kirchengeschichte und der Geschichte eines jeden von uns.
"Die Enzyklika", unterstrich er, "erinnert uns immer an das Gesicht Gottes, der der Gott ist, dem wir in Christus begegnen können, wie treu und unbesiegbar seine Liebe ist und daß jede unserer Formen der Liebe, der Solidarität nur ein Reflex dieser Liebe ist, die Gott ist.
Er gießt seine Liebe ohne je zu ermüden über uns aus und wir sind gerufen, in der Welt Zeugen für diese Liebe zu sein
Die Mission der unsere Organismen der Caritas folgen,"hat Bergoglio bekräftigt, "ist wichtig, weil sie so vielen armen Menschen hilft, ein würdigeres Leben zu führen, was auch nötig ist, aber diese Mission ist so wichtig, weil sei nicht mit Worten aber mit konkreter Liebe sich jeden Menschen als vom Vater geliebt fühlen lassen kann, als sein Kind, das zum ewigen Leben mit Gott bestimmt ist."
Bei der Gelegenheit wollte der Papst allen "danken, die sich in dieser Mission engagieren, die jeden Christen angeht."
"In diesem Jubiläumsjahr" -hat Franziskus dann hinzugefügt- "wollte ich betonen, daß wir alle die Gnade des Jubiläums leben können in praktischen Werken der Barmherzigkeit, körperlich und spirituell: die Werke der Barmherzigkeit zu leben bedeutet, das Verb lieben nach Christus  zu konjugieren"
"Tragen wir so alle zur großen Mission der Kirche bei,"- hat der Papst ausgerufen- "die Liebe Gottes zu kommunizieren, der sich verschenken will."
Der Papst, der seine Festrede damit beendete, die Anwesenden zu bitten "tut einen Akt der Barmherzigkeit und betet für mich" hat daran erinnert, daß für die Ratzinger-Enzyklika "caritas nicht nur in Almosen besteht, um das Gewissen zu beruhigen, sondern auch die Aufmerksamkeit der Liebe für den anderen einschließt."

Quelle: FarodiRoma

Ein gelungenes Psychogramm der Progressisten des "zurück in die 70-er Jahre"


Im blog "Senza peli sulla lingua"  hat Pater Giovanni Scalese ein bemerkenswertes Psychogramm der "Progressisten" in der Kirche veröffentlicht, das - im Gegensatz zum Sprachgebrauch der MSM- die Dinge vom Kopf auf die Füße zurückstellt und er fragt, wie kann es sein, daß die alten Rezepte von vor 50 Jahren als neu und modern verkauft werden können, obwohl sie von der (Kirchen)geschichte längst überholt wurden? Wir fragen uns mit ihm und denken, daß es sich bei diesen "neuen Kleidern" womöglich um jene vielzitierten des Kaisers handelt.

Hier geht´s zum Original, das wir bei Benoit XVI-et-moi gefunden haben:   klicken
Pater Scalese greift dabei auf den Titel eines 1986 erschienenen Buches über die 68-er Jahre zurück.

"AUSSERGEWÖHNLICH DIESE JAHRE"
 (Formidabili quegli anni)
"Einige könnten sich fragen, ob der Autor in diesen Jahren des Informations-black-outs dem Schicksal der Kirche gegenüber indifferent geworden ist. Ich habe auf diesem blog (senza peli sulla lingua) oft einen der Sätze aus "Maximen der christlichen Perfektion" des seligen Antonio Rosmini zitiert: 
"Dritte Maxime: bei allem, was der Kirche durch Gottes Vorsehung passiert, in perfekter Ruhe bleiben und nach der Aufforderung Gottes für sie arbeiten". 
Und dieser Rosmini hatte die Angewohnheit, ständig zwei biblische Texte zu wiederholen:

"in silentio et in spe erit fortitudo vestra" (Jes. 30,15) und "bonum est praestolari cum silentium salutare Domini" (Klgl 3,26). In Zeiten schwerer Krisen, nützt es nichts, sich aufzuregen und den inneren Frieden zu verlieren: das hieße dem Feind, der am Ursprung der Krise steht, den Sieg zu überlassen. Besser ist es, still das Heil des Herrn zu erwarten." dem einzigen, dem die Kirche gehört.

Das bedeutet nicht, daß man aufhört zu denken und sich nach dem Sinn dessen, was passiert, zu fragen: die Suche nach der heiteren Gelassenheit des Geistes bedeutet nicht, aufzuhören geistig aktiv zu sein, Gott hat uns die Vernunft gegeben, damit wir sie benutzen, um die Wirklichkeit zu erkennen. Und die Kenntnis der Realität -welche sie auch sei - und sei sie auch die tragischste - war niemals und wird niemals damit unvereinbar sein, sich dem Willen Gottes zu überlassen, im Gegenteil.

Paulaudenece1977
 Quelle: Ambrosius007 in der Wikipedia auf Englisch [CC BY-SA 3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons



Heute hat Sandro Magister bei www. chiesa einen Artikel veröffentlicht, in dem er die bereits bekannte Position, die Bischof Marcello Semerano zur Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen vertritt, kommentiert. Um diese Möglichkeit zu unterstützen nimmt man Bezug auf eine angebliche "probata Ecclesiae praxis in foro interno" die während der 70-er Jahre in Gebrauch gewesen sein soll.
Seit einiger Zeit habe ich über die Tendenz nachgedacht, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat, sich auf die -wie Magister sie nennt-  "die glücklichen 70-er Jahre" zu berufen

8. Tag der Novene für den emeritierten Papst Benedikt XVI - So wichtig in diesen Tagen.


ACHTER TAG
26 Februar

HEILIGER ROSENKRANZ - Leuchtende Mysterien

Aus dem Angelus Gebet von Mariä Himmelfahrt (15 August 2011)

Die Bibelstelle aus der Offenbarung des Johannes, die wir in der Liturgie dieses Hochfestes lesen, spricht von einem Kampf zwischen der Frau und dem Drachen, zwischen dem Guten und dem Bösen. Der hl. Johannes scheint uns erneut die ersten Seiten des Buches Genesis zu unterbreiten, welche das finstere und dramatische Ereignis der Sünde Adams und Evas erzählen.
Unsere Stammeltern erlagen dem Bösen; in der Fülle der Zeit besiegen Jesus, der neue Adam, und Maria, die neue Eva, endgültig das Böse, und das ist die Freude dieses Tages! Mit dem Sieg Jesu über das Böse sind auch der innere und der leibliche Tod besiegt. Maria war die erste, die den zum Kind gewordenen Sohn Gottes, Jesus, in ihre Arme geschlossen hat, jetzt ist sie die erste, die an seiner Seite in der Herrlichkeit des Himmels ist. 


Gebet
Maria, Mutter der Kirche und mächtige Jungfrau,
wir vertrauen Dir unseren Emeritierten Papst Benedikt
an Damit seine demütige Arbeit im Weinberg des Herrn reiche Früchte in diesen Tagen tragen möge
und in der Zukunft der Heiligen Kirche Gottes.
Zeige deinem Sohn und Himmlischen Vater diese herzhaften Früchte der Heiligkeit .

Ein neues Gotteshaus in Poing wächst und gedeiht.

Auch wenn diese modernen Garagenkirchen doch nicht so ganz meine Vorstellung vom "Himmel auf Erden" sind ... es gibt ja auch Leute denen es gefällt.

Aber schön ist's doch, wenn in diesen Zeiten, wo in anderen Teilen Deutschlands Kirchen geschlossen, abgerissen oder "umgewidmet" werden, ein neues Gotteshaus benötigt wird, weil die Gemeinden größer werden.

Das ist wirklich ein Grund zur Freude! Und wir danken Gott und unserer Patrona Bavariae!

Ein Video und zwei Küsse

1951- 2011, Video zum 60 jährigen Weihejubiläum


           


Die Fondazione Ratzinger berichtet über eine Begebenheit auf dem Petersplatz, ein Kind sagte zu Papst Franziskus " ich möchte dir zwei Küsse geben, einen für dich und einen für Papa Benedetto."
Original: klicken ,  getwittert hat es dann La Vigna del Signore . Dank an beide,

Donnerstag, 25. Februar 2016

7. Tag der Novene für den emeritierten Papst Benedikt XVI - So wichtig in diesen Tagen.


SIEBTER TAG
25 Februar 

HEILIGER ROSENKRANZ - Glorreichen Mysterien

Aus der Predigt des Festes der Heiligen Mutter Gottes (1 Januar 2013)
Wir können uns fragen: Was ist das Fundament, der Ursprung, die Wurzel dieses Friedens? Wie können wir in uns den Frieden verspüren trotz der Probleme, der Dunkelheiten, der Ängste? Die Antwort wird uns von den Lesungen der heutigen Liturgie gegeben. Die biblischen Texte, vor allem der eben vorgetragene Abschnitt aus dem Lukasevangelium, schlagen uns vor, den inneren Frieden Marias, der Mutter Jesu, zu betrachten. Für sie ereignet sich in den Tagen, in denen sie » ihren Sohn, den Erstgeborenen « (Lk 2,7) gebären sollte, viel Unvorhergesehenes: nicht allein die Geburt des Sohnes, sondern zuvor die anstrengende Reise von Nazareth nach Bethlehem, die Unmöglichkeit, einen Platz in der Herberge zu finden, die Suche nach einer Notunterkunft in der Nacht; und dann der Gesang der Engel, der unerwartete Besuch der Hirten. Bei alldem verliert Maria jedoch nicht die Fassung, sie gerät nicht in Aufregung und wird durch Tatsachen, die sie übersteigen, nicht erschüttert. Schweigend betrachtet sie einfach, was geschieht, bewahrt es in ihrem Gedächtnis und in ihrem Herzen, indem sie ruhig und gelassen darüber nachdenkt. Das ist der innere Friede, den wir haben möchten inmitten der manchmal stürmischen und wirren Ereignisse der Geschichte, deren Sinn wir häufig nicht erfassen und die uns erschüttern.

Gebet
Maria Mutter der Kirche und Königin des Friedens, gib dem Emeritierten Papst Benedikt Frieden.
Lass Ihn am Frieden deines Sohnes Teil haben,
den Frieden des Paradieses,

um hier auf Erden damit rechnen zu können.

Die gesamten Texte der Novene kann man in vielen Sprachen auch als pdf bei "Vigna del Signore" herunterladen. 

Dazu vielleicht noch ein Hinweis - das Originaldokument ist italienisch, und es ist teilweise nicht so ganz stimmig übersetzt. Da wir uns aber alle denken können, wie viel Arbeit in diesen ganzen Übersetzungen steckt, heißt's erst mal Danke sagen und dann vielleicht über die eine oder andere holprige Übersetzung hinwegzusehen. Hier im Blog können wir es korrigieren - im Originaldokument leider nicht. 

Heilige Orte in Bayern: St. Sebastian und Edignalinde in Puch

So zwischendurch braucht es immer was für's Auge. Und wir in Bayern sind ja beschenkt mit all diesen herrlichen Barockkirchen, die uns einen Blick in den Himmel gewähren.

Und wenn eine solche schöne Kirche auf ihrem Grund dann noch eine Selige beherbergt, die eine schöne christliche Legende erzählt, ist es nur zum Freuen

Mittwoch, 24. Februar 2016

Über den Schmutz, mit dem die BBC den Hl. Johannes Paul II bewirft.....


Nachdem das ZDF nun auch noch  versuchen mußte, aus dem mißglückten "Enthüllungs"versuch der BBC bzgl. der Briefe des Hl. Johannes Paul II Quotenkapital zu schlagen und dabei noch die dem deutschen Spießbürger ins Hirn gemeißelten Vorurteile über Katholiken im Allgemeinen, Priester & Bischöfe im Speziellen und dann gar noch Päpste! zu bedienen- hier noch einmal ein Kommentar zur "Dokumentation" der BBC und dazu, was aus dem ehemaligen Vorzeigesender außer einem Hort der Political Correctness noch geworden ist.
Geschrieben hat ihn Guido Villa bei La Nuova Bussola Quotidiana.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Markus Lanz & das ZDF hatten allerdings den Papstverehrer- und Biographen A. Englisch als "Fachmann" geladen, der jede einzelne Insinuierung und schmierige Unterstellung sofort abschmetterte. Ob´s hilft, weiß man nicht.

          "DIESER SCHMUTZ DER BBC AUF DEM HL.JOHANNES PAUL II"
"Es war einmal vor langer langer Zeit ein Fernsehsender-Modell für ausgewogene Berichterstattung und Unparteilichkeit, der sich British Broadcasting Corporation nannte, der britische Fernsehsender, besser bekannt als BBC.
Auch heute ist die BBC ein Modell, allerdings nicht mehr für unvoreingenommene Information, wohl aber für ihre dunkle Seite, die Political Correctness, die darin besteht, alles zu vermeiden, was auch immer wen auch immer kränken könnte- in jeder Hinsicht: Rassen und Religionen, von denen es in Groß Britannien eine große Vielfalt gibt- außer gegenüber einer: dem Christentum, und da besonders dem Katholizismus, über den man alles und das Gegenteil von allem sagen darf.

In den vergangenen Tagen hat sich der Journalist Edward Stourton zum Interpreten dieser antikatholischen Anwendung gemacht und in einem in der Dokumentar-Sendung "Panomara" ausgestrahlten Feature die sehr intime Beziehung enthüllt"-so der Autor-die es zwischen dem Hl. Johannes Paul II und der 2014 verstorbenen polnischen Philosophin und US-Bürgerin Anna-Teresa Tymieniecka- verheiratet, 3 Kinder- gegeben haben soll.

Es handelt sich dabei um eine Tatsache, die weder neu noch sensationell ist. Die Briefe von Karol Wojtyla and Frau Tymieniecka sind alles andere als geheim, sie stehen seit Jahren in der Polnischen
Nationalbibliothek allen zur Verfügung und schon vorher haben andere Journalisten und Schreiber daraus Profit zu ziehen versucht, bereits zu Lebzeiten von Johannes Paul II.

                             
Immer das Politisch Korrekte im Auge, wirft der englische Journalist den Stein und versteckt dann seine Hand, er tut so, als gäbe er zu, daß er keinerlei Verletzung des Keuschheitsgelübdes von Seiten des Papstes gegeben habe. (" Ich würde sagen, daß sie mehr als Freunde und weniger als Liebende waren")

Dennoch der weltweite mediale Aufruhr, der dieser angeblichen Enthüllung folgte, läßt denken, daß es sein Ziel war, das Meer aufzupeitschen, Zweifel in die Herzen der Gläubigen zu säen und -nach der populären Vulgata die Idee in die Welt zu bringen, daß der Papst eine Geliebte gehabt habe .
Tatsächlich haben nach dem Pseudo-Scoop des liberalen Katholiken Stourton viele wieder die Abschaffung des priesterlichen Zölibates gefordert, vielleicht um einigen Gedanken, die-wenn man dem Vaticanista des Espresso, Sandro Magister glaubt, auch in den Heiligen Palazzi schon in diese Richtung gehen, Vorschub zu leisten.

Was soll man von dieser Situation denken?  Daß wer im Schmutz lebt - benutzen wir aus stilistischen Gründen das Bild des Schmutzes-auch wenn wir an etwas anderes denken,- und sich im Schmutz herumwühlt, schwelgt und sich aalt, sieht um sich herum nur Schmutz und verwandelt alles in Schmutz, was er tut, denkt und berührt.

Papa Benedetto & die Tiere

In diesen Tagen, wo sich der Rücktritt unseres hochverehrten Papa Benedetto zum dritten Mal jährt können wir gar nicht müde werden, uns all dieser besonderen Momente zu erinnern, die uns im Laufe seines Pontifikates immer so viel Freude gemacht haben.

6. Tag der Novene für den emeritierten Papst Benedikt XVI - So wichtig in diesen Tagen.


SECHSTER TAG
24 Februar

HEILIGER ROSENKRANZ - Schmerzhafte Mysterien

Aus der Predigt des Festes Mariä Himmelfahrt (15 August 2012)
Maria, die die Geburt ihres Sohnes Jesus erwartet, ist die heilige Lade, die die Gegenwart Gottes in sich trägt, eine Gegenwart, die Quelle des Trostes, vollkommener Freude ist. Denn Johannes hüpft im Leib der Elisabet, genau wie David vor der Lade getanzt hatte. Maria ist der »Besuch« Gottes, der Freude schenkt. Zacharias wird es in seinem Lobgesang ausdrücklich sagen: »Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen « (Lk 1,68). Das Haus des Zacharias hat den Besuch Gottes erfahren durch die unerwartete Geburt Johannes des Täufers, vor allem aber durch die Gegenwart Mariens, die in ihrem Leib den Sohn Gottes trägt.

Gebet
Maria, Mutter der Kirche und Arche der Allianz
gib deinem Diener, dem Emeritierten Papst Benedikt
die Gnade der Kirche noch zu dienen mit seinem Gebet, der Lehre, der Meditation , damit Er uns Söhnen der Kirche noch ein sicherer Kompass auf unserem Lebensweg sein mag.


Die gesamten Texte der Novene kann man in vielen Sprachen auch als pdf bei "Vigna del Signore" herunterladen. 

Dazu vielleicht noch ein Hinweis - das Originaldokument ist italienisch, und es ist teilweise nicht so ganz stimmig übersetzt. Da wir uns aber alle denken können, wie viel Arbeit in diesen ganzen Übersetzungen steckt, heißt's erst mal Danke sagen und dann vielleicht über die eine oder andere holprige Übersetzung hinwegzusehen. Hier im Blog können wir es korrigieren - im Originaldokument leider nicht. 

Gebet eines Bischofs

Angesichts der Debatte über die Lex Cirinna (HS-Ehe + Adoptionsrecht) im italienischen Parlament und der Gefahr der ideologischen Zerstörung der Familie hat der Bischof von Ascoli Piceno, Giovanni d´Ercole einen Kommentar und ein Gebet verfaßt.

Wir haben beides bei rorate caeli gefunden,  klicken
In der italienischen Originalfassung steht es auf dem blog des Bischofs  klicken
Das Gebet eines Bischofs paßt auch zu den Gender-Ideologie-Bestrebungen und zur allgemeinen politischen Lage in unserem Land.

"DAS GEBET EINES GLAUBENSTREUEN ITALIENISCHEN BISCHOFS (WÄHREND DIE MEISTEN ANGESICHTS DER ZERSTÖRUNG DER FAMILIE SCHWEIGEN)"

                                Das Gebet eines Bischofs

Heute wird der Senat die Abstimmung über die zivilen Ehen abschließen. Wir haben den guten Kampf gekämpft. Wir haben- ob es opportun war oder nicht- insistiert. Wir haben die Gründe für die Wahrheit erklärt,...wir sind auf die Straße gegangen, um Zeugnis abzulegen.
Es sieht aber so aus, -trotz der Zeichen die es gab-, als solle das Herz de Pharaos verstockt bleiben.
Es sieht so aus, als habe Gott entschieden, Italien in seine (Pharaos) Hand zu geben, so daß es die ganze Tiefe der Bitternis der Sünde auskosten muß.

Beten wir, daß Gott die Gemüter unserer Politiker erleuchtet und ihre Herzen anrührt.
Laßt uns beten, daß ihnen die Gabe der Unterscheidung zuteil wird.
Laßt uns beten, daß, wer immer es kann, nicht zögert, mutig seine politische Karriere zu opfern, um seine Übereinstimmung mit dem christlichen Glauben zu bezeugen.
Laßt uns beten, daß die enorme Verwirrung, in der die Menschen sich vielleicht befinden, nicht im leichtmöglichen Verlust der Wahrheit endet.
Laßt uns beten, daß in diesem Klima von Aggression gegen die Naturwerte und der Oberflächlichkeit, die die denken, das alles erlaubt und alles o.k. ist, nicht obsiegen.

Laßt uns -vor allem-beten, daß Gott Italien nicht sich selbst überläßt, sondern daß es sich noch einmal sammelt und ein Zeichen seiner Zivilisation für alle Völker setzt. Daß die dekadente Pseudokultur derer, die Menschen, Beziehungen, Kinder, Gebärmütter, Mütter und Väter kaufen und verkaufen wollen, nicht obsiegt.
Daß die Ideologie derer, die denken, daß alles und alle Familie sind und deshalb nichts Familie ist und die denken, daß man Kinder fröhlich ihren Vätern und Müttern wegnehmen kann, nicht obsiegen.

Laßt uns beten, daß unser Land die wunderbare Natur der Menschen in ihrer Weiblichkeit und Männlichkeit erkennt und in ihrer Fähigkeit, Leben zu schenken.

Bitten wir um die Fürsprache Marias, der demütigen Tochter ihres Sohnes. Vielleicht wird der Herr mit uns barmherzig sein und uns-wenn er unsere Demütigung sieht- zu Hilfe kommen.
Quelle rorate caeli, diario degli eremiti

  

Limburg: Es kann nur einen geben!

In der Medienszene beginnt es bereits zu brodeln: Die Zeit für einen neuen Limburger Bischof scheint angebrochen und so konnten wir in den letzten Tagen auch einige Artikel dazu finden:

Die Welt scheint bisher das meiste Hintergrundwissen über den Stand der Dinge in Limburg zu haben, die beiden im Bistum ansässigen FAZ und FR zeigen da eher, dass sie's auch mal sachlich mögen.

Aber: alles noch sehr moderat und sehr zahm, was da zu lesen ist ... es scheint, so richtig trauen sich die deutschen Medien da noch nicht dran. Ist ja auch noch genug Zeit zum Meckern, wenn der "Richtige" gefunden ist.

Da mussten wir mal wieder über die Grenze gucken, um zu erfahren, dass ein Münchner beste Chancen hat, Bischof von Limburg zu werden.

Nun, Kardinal Marx wird's wohl nicht sein - auch wenn er da seiner geliebten preußischen Heimat wenigstens ein bisserl näher wäre. Und die Münchner Weihbischöfe? Die sind allesamt so bayerisch, was sollen die denn da im preußischen Ausland .... es sei denn, sie haben Lust, echte Märtyrer zu werden.

Bleibt also nur der ultimative Kandidat. Der Tausendsassa schlechthin. Bekannt aus Film, Funk, Fernsehen und diversen Zeitungen.



Der richtige Mann - oder besser - der Pfarrer Fliege der katholischen Kirche. Der ist zwar auch ein Bayer, aber mit seiner Toleranz und Menschenfreundlichkeit und seiner gepflegten Internationalität wäre er der richtige Mann. Endlich bekommen die Limburger wovon sie schon lange geträumt haben. Den Geruch der großen weiten Welt. A bisserl Talkshow, a bisserl TV-Krimi, a bisserl Viktualienmarkt und a bisserl Oktoberfest und natürlich Events in der Kirche. High Life in Limburg also!

Dienstag, 23. Februar 2016

Heute vor 3 Jahren

23.2. 2013 Papst Benedikt XVI dankt der Kurie zum Abschluss der Fastenexerzitien.
Hier geht´s zur englischen Übersetzung seiner Rede:  klicken


                

Sie beginnt so:

"Liebe Brüder, liebe Freunde,
Am Ende einer so intensiven spirituellen Woche, gibt es nur eines zu sagen; Danke!
Danke für diese gebetsreiche, aufmerksame Gemeinschaft, die mich in dieser Woche begleitet hat.
Danke, Eminenz, für diese wunderbaren Spaziergänge durch das Universum des Glaubens, das Universum der Psalmen. Wir sind erstaunt über den Reichtum und die Schönheit dieses Universums des Glaubems und wir sind dankbar weil das Wort Gottes auf neue Weise zu uns gesprochen hat, mit neuer Kraft." (....)

Quelle La Santa Sede, LEV, raffaellablogspot

Kommunuion für die wiederverheirateten Geschiedenen: Differenzen zwischen Papst und Papstberatern

Sandro Magister schreibt bei www.chiesa : "Nach dem Jesuiten Spadaro macht auch Bischof Semeraro Druck in Richtung Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen- aber mit sehr zweifelhaften Argumenten, die hier von einem Experten für Familienpastoral, Juan Pérez-Soba, widerlegt werden.
Ein Argument für die Wiederzulassung zur Kommunion, das Semerano  ins Feld führt ist, daß erst Johannes Paul II die wiederverheirateten Geschiedenen von der Kommunion ausgeschlossen habe-wenn sie nicht dauerhaft abstinent leben wollten/könnten - und man bei den Synoden durch Schweigen zu diesen Vorschriften quasi beschlossen habe, zur vorherigen Praxis des forum internum und der Barmherzigkeit (sprich der Zulassung) zurückkehren zu können, eine Entscheidung, die man allerdings dem Pontifex überlassen habe.
Sehr interessante Argumentation - "ich setze auch bei der Doktrin alles außer Kraft, worüber ich nicht spreche und diskutiere...." Das könnte verallgemeinert  a) ganz schön gefährlich werden und b) zu niemals mehr endenden Debatten führen.
Hier geht´s zum Original:    klicken

"DER PAPST RUDERT BEI DEN WIEDERVERHEIRATETEN GESCHIEDENEN ZURÜCK, SEINE BERATER NICHT."
Die Veröffentlichung der dringend erwarteten postsynodalen Exhortation rückt näher. "Vielleicht vor Ostern" hat Papst Franziskus gesagt. Und so steigt das Fieber wegen dem, was der Papst zum kontroversesten Punkt- der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen-sagen wird.


In Mexiko, in Tuxtla war der Papst tief bewegt vom Zeugnis eines dieser "irregulären" Paare. Humberto und Claudia haben nicht um die sakramentale Kommunion gebeten, die sie als zu Recht verboten ansehen.
Statt dessen erzählten sie von ihrer "eigenen Kommunion" die sie durch ihre Werke der Barmherzigkeit haben.
Franziskus hörte ihnen zu und nickte mit Überzeugung, und am Ende zeigte er in der Menge auf sie als ein positives Beispiel. Und sprach sie dann so an:
"Ihr habt Mut und ihr betet und seid mit Jesus, ihr seid Teil des Kirchenlebens. Ihr haben den wundervollen Ausdruck "wir haben Kommunion  mit dem Bruder, der schwach ist, krank, in Not, im Gefängnis" gebraucht. Danke, Danke!"
Aber das ist nicht alles. Das Beispiel dieses Paares muß Franziskus so beeindruckt haben, daß er während der Pressekonferenz während des Rückfluges von Mexiko nach Rom noch einmal darauf zurück kam- mit diesen Worten:
"Beim Treffen mit den Familien in Tuxtla war ein in zweiter Ehe wiederverheiratetes Paar, das in die Pastoral der Kirche eingebunden ist. Und das Schlüsselwort, das bei der Synode benutzt wurde-ich will es wiederholen- ist "die verwundete Familien, die Familien der Wiederverheirateten in das Kirchenleben zu integrieren."

5. Tag der Novene für den emeritierten Papst Benedikt XVI - So wichtig in diesen Tagen.


FÜNFTER TAG
23 Februar 

HEILIGER ROSENKRANZ - Freudigen Mysterien

Aus der Ansprache des Anbetungsaktes der Unbefleckten Empfängnis (8 Dezember 2011)

Die einzige Gefährdung, vor der sich die Kirche fürchten muß, ist die Sünde ihrer Glieder. Während nämlich Maria unbefleckt, also frei von jedem Makel der Sünde ist, ist die Kirche heilig, doch gleichzeitig von unseren Sünden gezeichnet. Deshalb wendet sich das in der Zeit pilgernde Gottesvolk an seine himmlische Mutter und bittet um ihre Hilfe; es bittet darum, daß sie den Weg des Glaubens begleite, zum Einsatz für das christliche Leben ermutige und die Hoffnung stütze. Gerade das ist vor allem in diesem für Italien, für Europa, für verschiedene Teile der Welt so schwierigen Moment vonnöten. Maria hilf uns, hinter der Nebeldecke, die die Wirklichkeit einzuhüllen scheint, ein Licht zu sehen. Deshalb unterlassen auch wir es besonders bei diesem Anlaß nicht, sie mit kindlichem Vertrauen um ihre Hilfe zu bitten: »O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen.« Ora pro nobis, intercede pro nobis ad Dominum Iesum Christum!
(Bitte für uns, sei unsere Fürsprecherin bei unserem Herrn Jesus Christus)

Gebet
Maria, Mutter der Kirche und Mutter der Hoffnung, hilf uns immer in der "guten Schlacht"
und sei an unserer Seite wenn alles gegen uns scheint.
Wir danken Dir für das Geschenk des Emeritierten Papstes Benedikt,
Wahres Leuchtfeuer der Hoffnung in dieser gottlosen Welt Wir danken Dir, dass Du Ihn uns in diesen schwierigen Momenten gegeben hast.


Die gesamten Texte der Novene kann man in vielen Sprachen auch als pdf bei "Vigna del Signore" herunterladen. 

Dazu vielleicht noch ein Hinweis - das Originaldokument ist italienisch, und es ist teilweise nicht so ganz stimmig übersetzt. Da wir uns aber alle denken können, wie viel Arbeit in diesen ganzen Übersetzungen steckt, heißt's erst mal Danke sagen und dann vielleicht über die eine oder andere holprige Übersetzung hinwegzusehen. Hier im Blog können wir es korrigieren - im Originaldokument leider nicht. 

Montag, 22. Februar 2016

Zusammenstoß der Populisten, Papst Franziskus & Donald Trump

-wie Ross Douthat das verbale Fernduell zwischen Papst Franziskus und dem Kandidaten Donald Trump in seiner Kolumne in der New York Times sieht. Im Original "Clash of the Populists" klingt es noch besser und erinnert sicher nicht unbeabsichtigt an den "Clash of Civilisations"
Hier geht´s zum Original:   klicken

                                 "CLASH OF THE POPULISTS"

"Das Buch Daniel weissagt es. Die Offenbarung bestätigte es. Das Necronomicon sagte es in einer für menschliche Ohren zu schrecklichen Sprache. Und wenn Sie "The Art of the Deal"  im Original-Sanskrit rückwärts lesen, werden Sie es dort auch im Voraus berichtet finden: bevor das 7. Siegel geöffnet wird, bevor Hunger und Pestilenz losgelassen werden, muß der Mann in Weiß mit den überkämmten-Titanen kämpfen - mitten im wabernden Gekreisch von Twitter und unter den  unerschrockenen Augen von Cable-News.

Oder für die, die es weniger mythologisch mögen: es war nur eine Frage der Zeit bis Papst Franziskus sich mit Donald Trump verheddern würde.
Ihr Krieg der Worte kam so daher, wie man es erwarten würde.
Er begann bei einer fliegenden Pressekonferenz während eines päpstlichen Fluges, bei der Franziskus behauptete, daß Trump kein Christ sei (oder zumindest sein Eifer für eine erstaunliche Grenzmauer unchristlich) .
Er eskalierte durch eine ambulante Presse-Erklärung des vom Mogul zum Präsidentschaftskandidaten Gewordenen, in der Trump dem Papst erklärte, daß nur ein Trump den Vatican vor dem IS schützen könne.

Dann kam das unausweichliche Herunterspielen durch die Vatican-Offiziellen, die unausweichliche Kehrtwende von Trump ("der Papst ist ein wundervoller Bursche" teilte er CNN mit) und die unausweichlichen Diskussionen ob die eigenen Mauern des Vaticans christlich seien oder nicht und ob Protestantische Wähler bei den Vorwahlen in South Carolina noch der Papolatrie verdächtig sind oder nicht und mehr.

Das offensichtliche Drama des Zusammenstoßes lag im Kontrast der beiden Männer: der Zölibatär und der Lustmolch, der Asket und der Milliardär, der Mystiker und der  blanke Materialist. Aber ihre Ähnrlichkeiten sind auch faszinierend.
Bei allem, in dem sich Franziskus und Trump unterscheiden, als Personen auf der Weltbühne sind sie auch seltsam ähnlich - darin welche Kräfte sie kanalisieren, in ihrem Stil als "öffentliche Verkäufer" und ihrem Verhältnis zu der Institution, der sie entweder vorstehen oder die zu leiten sie anstreben.

Fest der Kathedra Petri

Heute vor 10 Jahren fand die Generalaudienz anläßlich des Festes der Kathedra Petri im Petersdom statt.
Hier geht´s zum deutschen Gesamttext der Katechese  von Papst Benedikt XVI    klicken

                    

Generalaudienz am 22.2. 2006

"Liebe Freunde,
meinen herzlichen Willkommensgruß richte ich an euch alle, die ihr euch hier in der Basilika St. Peter versammelt habt, deren Apsis am heutigen Fest der Kathedra des Apostels Petrus besonders schön geschmückt und beleuchtet ist. Vor allem grüße ich euch, liebe Schüler und Lehrer des »Collegio San Francesco« aus Lodi, die ihr den 400. Jahrestag eurer von den Barnabiten gegründeten Schule feiert, sowie euch, liebe Schüler und Lehrer des Instituts »Maria Immacolata« in Rom.
Das heutige Fest lädt uns ein, auf die Kathedra des hl. Petrus zu blicken, und spornt uns an, unser persönliches und gemeinschaftliches Leben mit dem Glauben zu nähren, der auf dem Zeugnis Petri und der anderen Apostel gründet. Wenn ihr ihrem Beispiel folgt, könnt auch ihr, liebe Freunde, Zeugen Christi in Kirche und Welt sein."
(....)


Bei der Generalaudienz am 27.5.2006 stellte Papst Benedikt XVI den Apostelfürsten Petrus vor

                   


Quelle La Santa Sede, LEV, raffaellablogspot.com

4. Tag der Novene für den emeritierten Papst Benedikt XVI - So wichtig in diesen Tagen.


VIERTER TAG
22 Februar 

HEILIGER ROSENKRANZ - Glorreichen Mysterien

Aus der Predigt der Gesegneten Jungfrau von Lourdes (11 Februar 2010)
Das Magnificat ist nicht der Lobgesang jener, welchen der Reichtum lacht, die immer "Wind in den Segeln haben", es ist vielmehr die Gnadenaktion derjenigen, welche die Dramen des Lebens kennen, aber die ihr Vertrauen auf Gottes Erlösungswerk setzen. Es ist ein Gesang, der den gelebten Glauben von Generationen von Männern und Frauen ausdrückt, die ihre Hoffnung in Gott gesetzt haben, ihren Brüdern in der Not zu Hilfe kommen. Im Magnificat, hören wir die Stimmen vieler Heiliger und Heiligen der Barmherzigkeit, ich denke besonders an diejenigen, die ihr Leben bei Kranken und leidenden Menschen verbracht haben, wie Camille de Lellis und Jean de Dieu, Damien de Veuster und Benedetto Menni. Diejenigen, die viel Zeit an der Seite von leidenden Menschen verbringen, kennen die Angst und die Tränen, aber gleichermaßen das Wunder der Freude, Frucht der Liebe.

Gebet
Oh Maria, Mutter der Kirche und Jungfrau des Magnificat
wir empfehlen Dir unseren Emeritierten Papst Benedikt,
Hilf ihm im Alter und in der Not, tröste ihn in den Momenten der Probe,
und stelle ihn jeden Tag deinem Sohne vor,
dem Obersten Hirten der Heiligen Kirche

Radio Vatican in eigener Sache, up-date

Mit kleiner Korrektur
Im Rahmen der Zusammenlegung von Radio Vatican, dem Pressesaal und CTV gibt  Pater Federico Lombardi zum 1. März sein Amt als Direktor von Radio Vatican auf, ebenso wie der Verwaltungsdirektor des Presseamtes Alberto Gasbarri, behält aber weiterhin das Amt des Pressesprechers.
Pater Lombardi steht seit 26 Jahren im Dienst des Papst-Senders. 1990 begann er als Programmdirektor und wurde 2005 zum Generaldirektor ernannt.
Interimsdirektor von Radio Vatican wird nach Auskunft des Präfekten des Kommunikationssekretariates Msgr. Dario Viganó der Jurist aus der Verwaltung des Senders Giacomo Ghisani.
Hier geht´s zur bisher nur bei Radio Vatican Italien veröffentlichten Originalmeldung: klicken
Als Gründe werden für beide die Umstrukturierung aber auch die Amtsdauer und Altersgründe angeführt-aber nicht näher präzisiert.
                       
Quelle: Radio Vaticana It.

 

Kardinal Woelki spricht es aus.

Ohne Umschreibungen sagt der Kölner Erzbischof Rainer M. Woelki, wie man die genetischen Manipulationen an menschlichen Embryonen bewerten muß. Daß eine einmal geöffnete Büchse der Pandora sich nicht wieder verschließen läßt, können wir u.a. schaudernd an den Euthanasie-Exzessen in den Niederlanden und Belgien sehen.
Die Beschreibung des Ortes, in den uns eine solche Selbstvergöttlichung der Forschung führt, als Teufels Küche ist treffend und genau und absolut nicht übertrieben.

           

Sonntag, 21. Februar 2016

Wenn wir sicher wüssten, dann bräuchten wir nicht glauben!

Heute geht es in der Lesung um Abraham, der glaubt, auch und wenn so alle Erfahrung drumherum und alle seine persönliche Erfahrung, dagegen spricht und unser Pfarrer sagte dann, auch wir haben nicht mehr als die Verheißung Gottes, wie es in der 2. Lesung heißt:
 Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter,
der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann.
Was Gott von uns will, ist Glaube an seine Verheißung, auch und wenn alles scheinbar dagegen spricht, dass es wahr werden könnte.
Fand ich ungemein wahr und ungemein tröstend.

Ökumene now?

Sandro Magister befaßt sich in seinem blog www.chiesa noch einmal mit der medienwirksamen Umarmung und dem gemeinsamen Dokument von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill und stellt das Wunschbild der Ökumene zwischen den Kirchen der Realität an der Basis gegenüber.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"AUF DEM GIPFEL IST DIE UMARMUNG VON HAVANNA, ABER AN DER BASIS IST DIE EINHEIT WEIT WEG"
"Bericht eines australischen Ehepaares - er katholisch - sie orthodox, Punkt für Punkt zu allen strittigen Elementen zwischen den beiden Kirchen im täglichen Leben.

Das Treffen von Kyrill, dem Patriarchen von Moskau und ganz Rußland und Papst Franziskus war der Sprung des Glaubens über das Hindernis.
Oder besser die Hindernisse, die in großer Zahl weiterhin den Weg zur Einheit zwischen den Christlichen Kirchen blockieren.
Aber was passiert an der Basis der gemeinsamen Gläubigen?

Hier folgt eine Erzählung die davon präzise Rechenschaft ablegt. Autoren sind ein italienisch-australischer katholischer Arzt, Aniello Iannuzzo, 45 Jahre, und seine Frau Paraskevi Tsironis, griechisch-orthodoxe Ärztin.
Sie haben 4 Kinder und leben in Sydney. Aber während der Woche arbeitet er in Boonabarbran, einem 300 Meilen entfernten Dorf. Er ist Autor von Aufsätzen und Büchern - wie "Menschsein für Menschen", Fontaine-Press. Western Australia 2007.
Beide besuchen jeweils die Kirche, der sie angehören. Und sie sagen:
"Unglücklicherweise ist es uns unmöglich, die Hl. Kommunion gemeinsam zu empfangen, auch wenn wir das selbe Glaubensbekenntnis haben. Mit vielen Familien wie der unsrigen können wie die Vereinigung kaum erwarten. Aber in der Zwischenzeit haben wir unseren Standpunkt Punkt für Punkt  niedergeschrieben: so wie wir den realen Unterschied zwischen der Katholischen und der Orthodoxen Kirche wahrnehmen und ihn als einfache Christen der südlichen Hemisphäre erleben."
Jetzt ist es an ihnen:

"Ut unum sint", nach Kyrill
von Aniello Iannuzzi und Paraskevi Tsironis

"Papst Franziskus liebt es, mit muslimischen, protestantischen und orthodoxen Führern Schlagzeilen zu machen.

Papst Franziskus und seine Medienbeauftragten verurteilen Proselytismus und verkaufen das als Ökumenismus und Dialog
Alle sind sich einig, daß die Einheit der Christenheit das ist, was unser Herr will. 
Die Realität läßt glauben, daß eine Wiedervereinigung nur zwischen den sakramentalen Kirchen möglich ist, weil die anderen kirchlichen Gemeinschaften zu unterschiedlich sind und zu zerstreut.
Tatsächlich sind die ernsthaftesten ökumenischen Diskussionen zwischen Papst Franziskus und Patriarch Bartholomäus von Konstantinopel geführt worden. Eine Art neues Konzil von Nicäa wurde von ihnen für sie oder ihre Nachfolger für das Jahr 2025 vorgesehen.
Am letzten Wochenende traf Papst Franziskus Patriarch Kyrill von Moskau in Kuba. 
Die Kommentare rangierten zwischen zynisch bis zu euphorisch.

3. Tag der Novene für den emeritierten Papst Benedikt XVI - So wichtig in diesen Tagen.


DRITTER TAG
21 Februar 
HEILIGER ROSENKRANZ - Freudigen Mysterien

Aus der Ansprache des Verehrungsaktes der Unbefleckten Empfängnis (8 Dezember 2010)
Der Blick Marias ist der Blick Gottes auf jeden von uns. Sie schaut uns mit der Liebe des Vaters selbst an und segnet uns. Sie verhält sich als unsere "Fürsprecherin". Auch wenn alle schlecht über uns reden, Sie, die Mutter, würde Gutes sagen, denn Ihr unbeflecktes Herz ist im Einklang mit dem Erbarmen Gottes. So sieht Sie die Stadt, nicht wie eine anonyme Anhäufung ,sondern wie eine Zusammenfügung wo Gott jeden persönlich mit seinem Namen kennt, einer nach dem anderen, und uns ruft in seinem Licht zu scheinen. Und die, welche die ersten in den Augen der Welt sein werden, werden für Gott die letzten sein; die, die klein sind, werden für Gott groß sein. Die Mutter schaut uns an, wie Gott Sie angeschaut hat, ein demütiges junges Mädchen aus Nazareth, unbedeutend in den Augen der Welt, aber auserwählt und kostbar für Gott. Sie sieht in jedem von uns die Ähnlichkeit mit Ihrem Sohn Jesus, auch wenn wir so anders sind! Aber wer mehr als Sie kennt die Macht der göttlichen Gnade? Wer mehr als Sie weiß dass bei Gott nichts unmöglich ist, der fähig ist, selbst aus Schlechtem Gutes herauszuholen?

Gebet
Maria, Mutter der Kirche und unsere Fürsprecherin, beschütze unseren Emeritierten Papst Benedikt XVI
gegen die Anfechtungen des Teufels.
Mach dass Er sich niemals alleine fühlt aber gewähre Ihm deine mütterliche Liebe und deinen mütterlichen Schutz.


Die gesamten Texte der Novene kann man in vielen Sprachen auch als pdf bei "Vigna del Signore" herunterladen. 

Dazu vielleicht noch ein Hinweis - das Originaldokument ist italienisch, und es ist teilweise nicht so ganz stimmig übersetzt. Da wir uns aber alle denken können, wie viel Arbeit in diesen ganzen Übersetzungen steckt, heißt's erst mal Danke sagen und dann vielleicht über die eine oder andere holprige Übersetzung hinwegzusehen. Hier im Blog können wir es korrigieren - im Originaldokument leider nicht. 

Samstag, 20. Februar 2016

2. Tag der Novene für den emeritierten Papst Benedikt XVI - So wichtig in diesen Tagen.


ZWEITER TAG
20 Februar


HEILIGER ROSENKRANZ - Schmerzhafte Mysterien

Aus der Predigt zum Fest von Mariä Himmelfahrt (15 August 2006)
Alle Generationen werden mich "Die Gesegnete" nennen. Wir können Maria loben , Sie verehren, denn Sie ist "gesegnet", gesegnet für immer. Und das ist der Inhalt dieses Festes. 

Gesegnet weil Sie mit Gott vereint ist, weil Sie mit Gott und in Gott lebt. Der Herr, am Vorabend seiner Passion, als er Sich von den Seinen verabschiedete, sagte, "Ich werde Euch eine Wohnung im großen Haus des Vaters vorbereiten. Und es gibt viele Wohnungen im Haus des Vaters. Maria sagte, "Ich bin die Magd des Herrn, es geschehe nach seinem Wort", Sie hat hier auf Erden die Wohnung Gottes vorbereitet, Körper und Seele, Sie ist die Wohnung davon geworden und hat so der Erde den Himmel geöffnet.

Gebet
Maria, Mutter der Kirche und Königin in den Himmel aufgefahren, wir sind Pilger hier auf Erden darauf wartend Bürger im Himmel zu sein. Beschütze unseren Emeritierten Papst Benedikt und belohne Ihn mit all dem Guten das er im Weinberg des Herrn gesät hat.


Die gesamten Texte der Novene kann man in vielen Sprachen auch als pdf bei "Vigna del Signore" herunterladen. 

Dazu vielleicht noch ein Hinweis - das Originaldokument ist italienisch, und es ist teilweise nicht so ganz stimmig übersetzt. Da wir uns aber alle denken können, wie viel Arbeit in diesen ganzen Übersetzungen steckt, heißt's erst mal Danke sagen und dann vielleicht über die eine oder andere holprige Übersetzung hinwegzusehen. Hier im Blog können wir es korrigieren - im Originaldokument leider nicht.