Donnerstag, 3. August 2017

Father Hunwicke spricht....

Father J. Hunwicke kommentiert auf seinem blog liturgicalnotes die Gerüchte über angebliche päpstliche Pläne, Summorum Pontificum zu widerrufen.
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                  "SUMMORUM PONTIFICUM?"
"Es war wegen der Gerüchte, daß das aktuelle päpstliche Regime Summorum Pontificum rückgängig machen könnte, daß ich meine kürzliche Serie zur Konzelebration in den Römischen Kollegien geschrieben habe. Ich denke, ich muß lernen, daß die Leute nicht alles lesen, was man schreibt und oft dabei versagen, zu verstehen, worauf man wirklich abzielt.

Ich werde meine Meinung jetzt so einfach ausdrücken, wie ich kann.

Ich denke  nicht, daß es der Stil des Hl. Vaters ist, Dinge auf eine unnötig und offwn konfrontative Weise zu tun.

Es gibt sicher gruselige Individuen in der Nähe- wie Andrea Grillo- die hoffen, daß summorum Pontificum ausgeweidet wird. Das -so hoffen sie- könnte man dadurch erreichen, daß man die Subsidiarität aufhebt, nach der alle Priester die Außerordentliche Form zelebrieren können, ohne eine Erlaubnis zu benötigen.

Aber ich denke nicht, daß der Hl. Vater Summorum Pontificum einfach aufheben wird, sicher nicht zu Lebzeiten seines Vorgängers.

Ich denke, daß der aktuelle Papst seine Ziele mit subtileren und verwinkelteren Mitteln erreicht.

Ich habe den Verdacht, daß das Entwurf-Papier, das ich so ausführlich kommentiert habe, ein Versuch von Papst Bergoglio oder-wahrscheinlicher- eines seiner Vertrauten, wie den Präfekten der Kleruskongregation sei, die priesterliche Kultur, die Summorum Pontificum befördert, zu zerstören.
Das ist mehr sein Stil.

Auf alle Fälle war es Benedikt XVI- nicht der dümmste Mensch-der zuerst  intervenierte, indem er klar machte, daß es für jeden Papst "ultra vires" (außerhalb seiner Macht) wäre, den klassischen Römischen Ritus auszulöschen.

Erinnern wir uns auch, daß es historisch die Position der SSPX ist, die in einem privaten Ghetto nicht um Erlaubnis nach dem Älteren Ritus zu zelebrieren gebeten haben- sondern zu Recht auf dieser fundamentalen Freiheit bestanden, die nie gesetzmäßig abgeschafft wurde und jedem Priester der Lateinischen Kirche zugesichert ist. Trotz Bischof Williamsons Mißtrauen gegenüber einen früheren Kollegen, glaube ich nicht, daß die Gesellschaft bei einem so wichtigen Prinzip widerrufen würde.

Quelle: LiturgicalNotes, Father J. Hunwicke

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