Freitag, 11. August 2017

Kardinal Burke weist Kardinal Marx in die Schranken....und lobt Kardinal Meisner

Pete Baklinski berichtet bei lifesitenews darüber, daß der us-amerikanische Kardinal Raymond Burke den deutschen Kardinal Reinhard Marx wegen seiner Aussage zur HS-Ehe kritisiert hat.
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"US-KARDINAL RÜGT DEUTSCHEN KARDINAL, DER GESAGT HAT, DIE KIRCHE SOLLTE SICH NICHT WEGEN DER HS-EHE SORGEN"

US-Kardinal Raymond Burke hat den deutschen Kardinal Reinhard Marx kritisiert, weil der gesagt hat, daß die kürzlich erfolgte Legalisierung der HS-Ehe der Katholischen Kirche in seinem Land keine größeren Sorgen bereitet.

Burke, einer der führenden Kirchen- Experten für kanonisches Recht, hat über Marx gesprochen, als er aufzeigte, wie es heute den allgemein üblichen Übeln gelungen ist, die verwüsteten Kulturen des Westens zu infiltrieren, die von den Hirten zu den Schafen übergeht. Diese Kommentare vom 22. Juli hat er am 22.Juli beim "Kirche lehrt-Forum" in Louisville abgegeben.

"Aber auf teuflische Weise sind Verwirrung und Irrtum, die die menschliche Kultur auf den Weg des Todes und der Zerstörung geführt haben, auch in die Kirche eingedrungen, so daß sie sich dieser Kultur annähert, anscheinend ohne ihre eigene Identität und Mission zu kennen. ohne anscheinend die Klarheit und den Mut zu haben, der radikal säkularisierten Kultur das Evangelium des Lebens und der Göttlichen Liebe zu verkünden", sagte er.

Als Beispiel zitierte er die jüngsten Bemerkungen von Kardinal Marx, der Vorsitzender der Deutscten Bischofskonferenz  ist.

In einem Interview mit der "Augsburger Allgemeinen" vom 14. Juli sagte Marx daß er die Abstimmung vom 30. Juni in Deutschland, die zur Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe führte nicht als Niederlage sehen könne, weil das Konzept der Ehe und Familie nicht nur eine Sache der Kirche ist, sondern etwas, das ebenso den säkularen Staat angeht.





"Der christliche Standpunkt ist eine Sache, Etwas anderes ist es, zu verlangen, daß ich aus allen Christlichen Moralkonzepten (staatliche) Gesetze machen kann" sagte er.

Marx hat dann sein "Bedauern" darüber ausgedrückt, daß die Kirche "nichts getan habe, um Homosexuelle vor Verfolgung " zu schützen- durch Gesetze, die bis 1994 homosexuelles Verhalten unter Strafe stellte,

Aber Burke hat Marx´ Bemerkungen kritisiert, weil  der versäumt hat, die authentische katholische Lehre zu vermitteln.

"Ganz klar gibt es in dieser Zugehensweise keine richtige und notwendige Unterscheidung mehr zwischen der Liebe, die wir als Christen den in Sünde verfangenen Personen gegenüber zeigen müssen und dem Hass, den wir immer gegenüber der sündigen Handlung empfinden sollen", sagte er.

Burke sagte, daß die Kirchenführer nicht vor ihrer Pflicht, der Welt eine "solide Lehre" anzubieten, zurückweichen sollten.

"Die Welt hat nie zuvor so dringend die solide Lehre und Anordnung gebraucht, die unser Herr, in Seiner unermeßlichen und nie endenden Liebe zu den Menschen, der Welt durch seine Kirche und besonders durch ihre Hirten geben wollte: durch den Römischen Pontifex, die Bischöfe in Kommunion mit dem Stuhl Petri und mit ihren Hauptmitarbeitern, den Priestern" sagte er.

Burke hatte Worte großen Lobes für einen anderen deutschen Kardinal, Joachim Meisner.
Meisner war einer der vier Kardinäle, die zusammen mit Burke, Papst Franziskus die Dubia schickte, und um Klarheit für Amoris Laetitia bat. Meisner ist 83-jährig im vergangenen Monat gestorben- während er immer noch auf die Klarstellung wartete.

Weil ich das Privileg hatte, Kardinal Meisner etwas näher zu kennen und mit ihm in der Verteidigung der Lehre der Kirche zur Hl. Ehe, zur Hl. Kommunion und zum Moralgesetz zusammen zu arbeiten, weiß ich, wie sehr er unter der immer stärker anwachsenden Verwirrung bzgl. der Kirchenlehre innerhalb der Kirche selbst gelitten hat," sagte Burke.

"Klar hat er diese  Sorgen gegenüber Papst Benedikt XVI ausgedrückt, Sorgen die wohl gegenseitig vorhanden waren, während er gleichzeitig betonte- wie zu tun es unser Glaube uns lehrt-Unserem Herrn zu vertrauen,der versprochen hat, alle Tage bei seinem Mystischen Leib zu bleiben, sogar  bis zur Vollendung der Welt" fügte er hinzu.

Burke sagte, daß als er im März zuletzt mit Meisner sprach. dieser heiter war aber zur geichen Zeit sein Entschlossenheit ausgedrückt habe, weiterhin für Christus zu kämpfen und für die Wahrheiten. die er uns gelehrt hat- in einer nicht unterbrochenen Linie durch die Apostolische Tradition."

Burke hat Meisners Treue zu seinem Amt als Hirte der Herde als eine "ungeheure Quelle der Stärke für viele andere Hirten in der Kirche, die jeden Tag darum kämpfen, die Herde auf dem Weg zu Christus zu führen."

Quelle: Pete Baklinski, lifesitenews

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